Besuch bei der Feuerwehr

Endlich war es am 05.05.22 soweit und wir besuchten die Freiwillige Feuerwehr Dierdorf. Wir trafen uns nachmittags vor dem Feuerwehrgebäude, wo uns auch schon Timo, Christian und Nick in Empfang nahmen. Zuerst ging es in den Besprechungsraum. Dort erzählte Christian uns über die Arbeit und Aufgaben der Feuerwehr. Ganz wichtig war vor allem: Ihr braucht niemals Angst vor den Feuerwehrleuten zu haben und euch verstecken! Aber auch, dass man nie den Notruf nur zum Spaß anruft!

Die Kinder stellten Christian noch ein paar Fragen, welche er uns auch beantwortete. Danach teilten sich die Schukis in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe ging mit Timo und Nick raus zur Drehleiter. Und der zweiten Gruppe erklärte Christian derzeit eins der Feuerwehrautos. Das hatte viel Werkzeug und Schläuche an Bord. Die Kinder durften sich auch ins Feuerwehrauto setzen und eine „Uniform“ inklusive Helm der Jugendfeuerwehr anprobieren. Das war lustig.

Währenddessen sammelten die Schukis draußen ihren Mut zusammen um immer mit drei oder vier Kindern auf der Drehleiter hochzufahren. Die meisten Eulennestschukis haben sich getraut bis ganz nach oben zu fahren. Das sind immerhin 30 Meter! Später haben die Gruppen getauscht.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Timo, Christian und Nick, die sich viel Zeit genommen haben um uns alles zu zeigen und zu erklären. Wir hatten einen aufregenden Nachmittag, von dem auch am nächsten Morgen noch viel erzählt wurde!

Was tun wenn´s brennt?

Was macht die Feuerwehr? Wie arbeitet die Feuerwehr? Wie sieht ein Feuerwehrauto aus? Und was muss ich machen wenn es brennt?

Viele Fragen die es für die Schukis zu klären gab. Also haben wir uns im Schukitreff schon mal auf das „Thema Feuerwehr“ vorbereitet.

Wir haben besprochen, was zu tun ist wenn es brennt. Die Schukis wussten auch schon, dass sie die 1-1-2 wählen müssen, um die Feuerwehr zu erreichen.

Natürlich gab es für die Schukis auch eine Hausaufgabe: „Male ein Feuerwehrbild“

Viele tolle Feuerwehrbilder schmücken nun unseren Flur.

Außerdem waren wir vorbereitet auf unseren Ausflug zur Freiwilligen Feuerwehr Dierdorf.

Wo gehämmert wird, da fallen Späne

Auf unserem Spielplatz haben wir einen Sitzkreis aus Holzklötzen. Durch Wind und Wetter sind diese allerdings schon ein bisschen in „die Jahre“ gekommen. Es bildeten sich Risse und die Hocker waren schon sehr morsch. Als wir und die Kinder die kaputten Hocker auf Seite räumten, hatten wir eine Idee.

Wir holten aus dem Werkzeugschrank schnell ein paar Hämmer. Und los ging es! Fleißig und mit viel Tatendrang hämmerten die Kinder auf den Holzklötzen herum und zerlegten sie so in Stücke.

Und plötzlich wurden aus vier Hämmern nur noch drei, denn bei einem hatte sich der Kopf gelöst und das Kind hatte nur noch den Stiel in der Hand. Was nun?

Ab sofort wurde der Hammerkopf zum Spalten benutzt, indem man ihn in einen kleinen Holzspalt steckt und mit einem anderen Hammer oben drauf schlug. Ruckzuck waren drei Klötze zerlegt.

Natürlich muss auch aufgeräumt werden. Dabei halfen die Tageskinder am Nachmittag. Mit Besen und Muskelkraft wurde alles auf einen Haufen geräumt und gekehrt. Einige Eulennestkinder haben sich schon vorgenommen, demnächst einen eigenen Hammer mitzubringen um weiter Kleinholz aus den Sitzklötzen zu machen.

Spielzeugfreie Zeit oder „Wenn das Spielzeug Urlaub macht“

Jährlich findet in der Kita Eulennest in Wienau, während der Fastenzeit, die spielzeugfreie Zeit statt. Zusammen mit den Kindern werden die Spielsachen weggeräumt und in „Urlaub“ geschickt.

Und nun? Dann haben die Kinder doch nichts zu tun?! Womit sollen sie jetzt spielen und sich beschäftigen?

Während dieser Zeit dürfen die Kinder sich von zu Hause Decken und Kissen mitbringen, genauso wie Verbrauchsmaterialien, z.B. Klopapierrollen, Kartons, Joghurtbecher, Wolle und andere Verpackungen. Sie dürfen Tische und Stühle bespielen, auf den Tischen krabbeln und diese auch verschieben. Es werden Höhlen gebaut und aus den Stühlen werden Züge und Busse gestellt. Mit Wolle werden Netze gebaut und Lassos gebastelt.

Der Maltisch mit Scheren, Stiften, Papier und Kleber bleibt erhalten. Dort werden Raketen, Fernrohre, Monster, Ritterhelme und vieles mehr gebastelt und erfunden..

Meistens gibt es immer was zu tun, aber man muss auch schon mal Langeweile aushalten um kreativ zu werden!

Besuch von Yakari

Vielen Kindern ist Yakari bereits aus unterschiedlichen Medien bekannt. Dieser Herausforderung ist die Puppenbühne Karfunkel am 08.02.22 vollends gerecht geworden.

Nach einer Stärkung machten sich die Kita-Kinder zu Fuß auf den Weg ins Wienauer Dorfgemeinschaftshaus. Im großen Saal wartete das gespannte Publikum auf den Beginn der Vorstellung.

Die dreidimensionalen lebhaften Figuren zogen die Kinder sofort in ihren Bann.

Beim Bösewicht Gespannter Bogen war der Name Programm, er sorgte für den erwarteten Nervenkitzel. Yakari und seine Freunde überwanden mit Mut, List, Witz und der Hilfe des Publikums jede Herausforderung. Der Freche Hund Knickohr sorgte beim kleinen Publikum für großes Gelächter.

Wir bedanken uns beim Förderverein der Kitas der Stadt Dierdorf, der dieses Schöne Ereignis finanziell unterstützt hat.

Das Eulennest fliegt aus!

Da coronabedingt der Karneval in der Kita nicht in gewohnter Form stattfinden konnte musste eine Alternative her.

Also warum nicht mal den ersten Karnevalsumzug durch Wienau starten?

Gesagt, getan! So malten und bastelten die Eulennestkinder Deko für die Bollerwagen und den Kinderbus der Nestgruppe. Geschmückt und mit Luftschlangen und Ballons verziert sahen unsere Wagen schon richtig nach Karneval aus.

So hieß es am 24.02.22 „Helau! Alaaf! Und viel Applaus – Das Eulennest fliegt heute aus!“

Die Kinder kamen morgens bereits kostümiert in die Kita. Nach dem Frühstück und einem leckeren Quarkbällchen-Nachtisch mussten wir noch Schuhe und Jacken anziehen und uns für den Umzug aufstellen. So konnten wir pünktlich gegen zehn Uhr von der Kita aus mit viel „HELAU!“ und lauter Partymusik starten.

Da wir unseren Umzug vorher im Mitteilungsblatt angekündigt hatten, standen auch schon die ersten kostümierten Zuschauer bereit, winkten uns zu und schmissen Süßigkeiten in den Kamelle-Fang-Wagen.

Unterwegs trafen wir auf viele weitere winkende  Zuschauer, lachende Gesichter, Bonbon-Werfer, „Helau“-Rufer und Kamelle-Wagen-Füller. Danke auch an die Wienauer, die ihre Straßen und Häuser dekoriert haben.

Wir hatten einen richtig tollen Morgen und es war ein gelungener erster Karnevalsumzug durch Wienau.

Jedes Kind hat eine gefüllte bunte Tüte mit nach Hause nehmen können.                           

Danke an alle Eltern, Besucher und Wienauer die dabei waren!

Wir heben ab! Teil 2

Wohin fliegen die Raketen?

M.:

Meine Rakete geht in den Weltraum um Planeten zu untersuchen. Sie soll gucken, wie viele Planeten es gibt und ob es da Leben gab.

              Einwand von J.: Eigentlich gab es auf den Planeten kein Leben,

weil es da keine Häuser und auch keine Bauarbeiter gibt.

L.:

Meine Rakete fliegt zum Strand. Sie möchte unter Wasser gucken ob da Haie und Fische wohnen.

F.:

Meine Rakete ist ins Weltall geflogen und auf dem Mond gelandet. Da hat sie geguckt wie es dort aussieht. Ich warte noch auf den Bericht meiner Rakete.

J.:

Meine Rakete ist ins Tierheim geflogen. Hasen, Katzen und Hunde abholen. Die Tiere sollen alle in den Weltraum, weil da ihre Freunde sind. Die wohnen auf dem Mond und dahin bringt die Rakete sie.

E.:

Meine Rakete fliegt in den Weltraum. Und als sie auf dem Mond gelandet ist war sie kaputt. Und dann musste der Capitan sie reparieren. Und dann ist er wieder nach Hause geflogen. Da hat er sich erst mal ein Essen gemacht und dann hat er Fernsehn geguckt. Danach ist er ins Bett gegangen.

I.:

Meine Rakete ist zu den Pinguinen geflogen. Die sollte die Pinguine untersuchen, weil, die haben sich am Bein verletzt. Der Zoomann hat den Captian angerufen und ihm gesagt: „Die Pinguine haben sich am Bein verletzt. Flieg da mal hin.“ Dann ist der zum Tierarzt gefahren und hat ihn mitgenommen. Dort hat der Tierarzt ein Pflaster drauf gemacht und gesagt: „Alles ist wieder gut!“

N.:

Meine Rakete ist in den Dschungel geflogen, weil der Captain so gerne Bananen isst. Die hat er an einer auch Palme gefunden. Er ist ganz schnell wieder mit seiner Rakete und den Bananen nach Hause geflogen, damit sie nicht matschig werden und er sie zu Hause als Bananensalat essen kann.

L.:

Meine Rakete liegt in den Weltraum. Da sucht sie nach einer Katze um sie nach Hause zurück zu bringen.  Die Katze war nämlich in eine andere Rakete gesprungen und mit der mitgeflogen.

A.:

Meine Rakete fliegt nach Holland. Da fliegt sie hin in Urlaub. Dabei guckt sie noch ob da in Holland war passiert ist, ob sich Menschen verletzt haben. Aber alles war gut. Dann flog sie wieder nach Hause.

Wir heben ab!

Aus dicken Rollen und bunten Klebepapier wurden super Raketen und Flugzeuge. Fliegen sie zum Mond oder auf entfernte Planeten oder in ein schönes Urlaubsland?