Waldbesuch der Schukis

Am 08.06.22 trafen sich die Schukis wieder mit dem Förster Willms im Wienauer Wald. Die Schukis waren gut ausgerüstet. In Matschhose und Gummistiefel gekleidet und mit dem Rucksack auf dem Rücken ging es in Richtung Wald. Dort wartete schon Herr Willms auf uns. Auf unserem Stammplatz angekommen, musste zuerst das Waldsofa repariert werden. Eifrig machten sich die Schukis auf die Suche nach Stöcken und Ästen. Schnell wurde das Waldsofa aufgemöbelt. So bekam jeder einen guten Sitzplatz, denn erst mussten sie sich beim Frühstücken wieder stärken.

Danach hatte Herr Willms ein Spiel für uns vorbereitet. Wir sollten etwas darüber lernen, wie das Wasser von den Wurzeln in die Baumkrone transportiert wird. Dafür stellten sich zwei Kinder nebeneinander auf. Beide Kinder hatten einen großen Holzlöffel der mit Wasser gefüllt wurde. Jetzt mussten die Kinder einen „baumlangen“ Weg zurücklegen und am Ende das Wasser in einen Messbecher schütten. Am Ende haben wir nachgemessen, wieviel Wasser unterwegs verloren ging. Wir haben es geschafft auf der gesamten Strecke nur 100ml Wasser zu verlieren. Danach hat uns der Förster uns eine Geschichte über die Eberesche vorgelesen. In der Geschichte ging es um Rücksichtname und Nachhaltigkeit.

Zum Schluss gingen wir noch etwas weiter in den Wald rein. Dort suchte sich jedes Schuki einen Partner. Dann bekam eins der Kinder eine Augenbinde und wurde von dem anderen Kind zu einem Baum geführt. Den sollte es ertasten, danach wurde sich wieder zusammen getroffen und die Kinder durften die Augenbinde abziehen. Jetzt sollten sie erraten welchen Baum sie ertastet haben. Die meisten Kinder haben richtig geraten und ihren Baum erkannt. Dann wurden die Plätze getauscht.

Nach einer kurzen Trinkpause, tobten sich die Schukis noch bisschen im Wienauer Bach aus. Nicht alle Socken blieben dabei trocken. Und plötzlich war es auch schon Zeit zurück zum Kindergarten zu wandern. Puh, war das anstrengend, denn inzwischen war es warm geworden und der Bollerwagen musste jetzt bergauf gezogen werden. Aber natürlich haben die Schukis das geschafft! Zufrieden kamen wir wieder an der Kita. Wir danken besonders Förster Willms, der sich wieder viel Zeit für uns genommen und sich so tolle Spiele ausgedacht hat!

Besuch auf dem Bauernhof „Kaisereiche“ und der „Wäller Schnecke“

Wir wurden eingeladen im Rahmen der „Wäller Schnecke“  am 12.05.22 den Bauernhof der Familie Ehrenstein zu besuchen.  Was ist die „Wäller Schnecke“?

Die „Wäller Schnecke“ ist ein Projekt der „Wir Westerwälder“ in Kooperation mit Kitas, Schulen, dem Kreisbauernverband und den Landfrauenverbänden und stellt Bauernhöfe vor, die als Lernorte für Kindergarten- und Schulkinder fungieren.

Auf einem Feld warteten Dominik Ehrenstein und Sandra Köster bereits auf uns. Sandra verteilte Samentüten an jedes Schuki. Die sollten wir später noch brauchen. Dominik erklärte uns zuerst die verschiedenen Getreidesorten und ihre Eigenschaften. Einige Kinder wussten auch schon viel über die Getreide und deren Ernte zu erzählen.

Dann wurden die Schukis fleißig. Auf einem begrenzten Stück durften sie ihre Möhrensamen aussäen. Einige hatten auch noch Tütchen mit Bienenblumen. Eifrig pflanzen sie alles ein. Jetzt heißt es abwarten ob wir bald auch etwas ernten können.

Natürlich waren jetzt alle hungrig. Tische und Bänke standen schon auf dem Hof für uns bereit und Oma Marlies hatte uns Waffeln gebacken. Nach der Stärkung ging es noch auf die Strohburg, die mutig erklommen wurde und durch den Kuhstall zu den Kühen und Kälbchen, die sich brav streicheln ließen.

Es war ein erlebnisreicher Morgen und wir bedanken uns herzlich bei Familie Ehrenstein und Sandra Köster und Myriam Hatzmann von „Wir Westerwälder“.

Besuch bei der Feuerwehr

Endlich war es am 05.05.22 soweit und wir besuchten die Freiwillige Feuerwehr Dierdorf. Wir trafen uns nachmittags vor dem Feuerwehrgebäude, wo uns auch schon Timo, Christian und Nick in Empfang nahmen. Zuerst ging es in den Besprechungsraum. Dort erzählte Christian uns über die Arbeit und Aufgaben der Feuerwehr. Ganz wichtig war vor allem: Ihr braucht niemals Angst vor den Feuerwehrleuten zu haben und euch verstecken! Aber auch, dass man nie den Notruf nur zum Spaß anruft!

Die Kinder stellten Christian noch ein paar Fragen, welche er uns auch beantwortete. Danach teilten sich die Schukis in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe ging mit Timo und Nick raus zur Drehleiter. Und der zweiten Gruppe erklärte Christian derzeit eins der Feuerwehrautos. Das hatte viel Werkzeug und Schläuche an Bord. Die Kinder durften sich auch ins Feuerwehrauto setzen und eine „Uniform“ inklusive Helm der Jugendfeuerwehr anprobieren. Das war lustig.

Währenddessen sammelten die Schukis draußen ihren Mut zusammen um immer mit drei oder vier Kindern auf der Drehleiter hochzufahren. Die meisten Eulennestschukis haben sich getraut bis ganz nach oben zu fahren. Das sind immerhin 30 Meter! Später haben die Gruppen getauscht.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Timo, Christian und Nick, die sich viel Zeit genommen haben um uns alles zu zeigen und zu erklären. Wir hatten einen aufregenden Nachmittag, von dem auch am nächsten Morgen noch viel erzählt wurde!

Was tun wenn´s brennt?

Was macht die Feuerwehr? Wie arbeitet die Feuerwehr? Wie sieht ein Feuerwehrauto aus? Und was muss ich machen wenn es brennt?

Viele Fragen die es für die Schukis zu klären gab. Also haben wir uns im Schukitreff schon mal auf das „Thema Feuerwehr“ vorbereitet.

Wir haben besprochen, was zu tun ist wenn es brennt. Die Schukis wussten auch schon, dass sie die 1-1-2 wählen müssen, um die Feuerwehr zu erreichen.

Natürlich gab es für die Schukis auch eine Hausaufgabe: „Male ein Feuerwehrbild“

Viele tolle Feuerwehrbilder schmücken nun unseren Flur.

Außerdem waren wir vorbereitet auf unseren Ausflug zur Freiwilligen Feuerwehr Dierdorf.

Wo gehämmert wird, da fallen Späne

Auf unserem Spielplatz haben wir einen Sitzkreis aus Holzklötzen. Durch Wind und Wetter sind diese allerdings schon ein bisschen in „die Jahre“ gekommen. Es bildeten sich Risse und die Hocker waren schon sehr morsch. Als wir und die Kinder die kaputten Hocker auf Seite räumten, hatten wir eine Idee.

Wir holten aus dem Werkzeugschrank schnell ein paar Hämmer. Und los ging es! Fleißig und mit viel Tatendrang hämmerten die Kinder auf den Holzklötzen herum und zerlegten sie so in Stücke.

Und plötzlich wurden aus vier Hämmern nur noch drei, denn bei einem hatte sich der Kopf gelöst und das Kind hatte nur noch den Stiel in der Hand. Was nun?

Ab sofort wurde der Hammerkopf zum Spalten benutzt, indem man ihn in einen kleinen Holzspalt steckt und mit einem anderen Hammer oben drauf schlug. Ruckzuck waren drei Klötze zerlegt.

Natürlich muss auch aufgeräumt werden. Dabei halfen die Tageskinder am Nachmittag. Mit Besen und Muskelkraft wurde alles auf einen Haufen geräumt und gekehrt. Einige Eulennestkinder haben sich schon vorgenommen, demnächst einen eigenen Hammer mitzubringen um weiter Kleinholz aus den Sitzklötzen zu machen.